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Hochtief: Abschluss bei Haustarifverhandlungen

Erfolg im Tarifkonflikt! Hochtief-Beschäftigte am Rande einer Warnstreikaktion auf der A7-Baustelle in Hamburg (Foto: Gosch).
Erfolg im Tarifkonflikt! Hochtief-Beschäftigte am Rande einer Warnstreikaktion auf der A7-Baustelle in Hamburg (Foto: Gosch).
20.10.2020
Geschafft: Unter zähem Ringen und dem Eindruck erfolgreicher Warnstreiks wurde für die Beschäftigten bei HOCHTIEF ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt und einstimmig von der Tarifkommission zur Annahme empfohlen. Darin endlich enthalten: Die Gleichstellung der gewerblichen Mitarbeiter mit den Angestellten! Gewerbliche erhalten ab diesem Jahr ihr reguläres Entgelt für die arbeitsfreien Tage am 24. und 31. Dezember. Darüber hinaus gibt es eine Corona-Prämie, steigende Einkommen - und der Einstieg in die Wegezeitenschädigung ist auch unter Dach und Fach.

Das Ergebnis im Einzelnen:

  • Zahlung einer "Corona-Prämie" in Höhe von 600 Euro (brutto=netto) für Vollzeitbeschäftigte (andere anteilig) und für Auszubildende 300 Euro im November 2020.
  • Steigerung des Entgelts um 2,2 %:
    1. Stufe: +0,6 % rückwirkend ab 1. September2020,
    2. Stufe: +1,0 % ab 1. Januar 2021,
    3. Stufe: +0,6 % ab 1. Mai 2021.
  • Erhöhung der monatlichen Ausbildungsvergütung um 40 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 30 Euro im zweiten und 20 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
  • Einstieg in die Wegezeitentschädigung für arbeitstägliche Fahrten zur Baustelle, gestaffelt nach Entfernungen.
    40 - 50 Kilometer: 1 Euro,
    51 - 60 Kilometer: 2 Euro,
    61 - 70 Kilometer: 3,50 Euro,
    ab 71 Kilometern: 5 Euro.
  • Gleichstellung der gewerblichen Mitarbeiter mit den Angestellten! Gewerbliche erhalten ab 2020 ihr reguläres Entgelt für die arbeitsfreien Tage am 24. und 31. Dezember.

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