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Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

In Hamburg profitieren fast 2.500 Handwerker

Maler streichen mehr Geld ein: Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 13,30 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU (Foto: IG BAU).
Maler streichen mehr Geld ein: Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 13,30 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU (Foto: IG BAU).
15.05.2018
Lohn-Plus für´s Streichen und Tapezieren: Für die 2.430 Maler und Lackierer in Hamburg gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 13,30 Euro pro Stunde verdienen - ein Plus von rund 35 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

IG BAU-Bezirksvorsitzender Matthias Maurer spricht von einer wichtigen "Haltelinie nach unten". An die Untergrenzen müssen sich alle 339 Maler- und Lackiererbetriebe in Hamurg halten. "Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn, und der liegt zur Zeit bei 16,18 Euro pro Stunde", so Maurer. Anspruch darauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb Mitglied der Maler- und Lackierer-Innung ist.

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